19.11.2011 - Die Vorrundenserie reißt nicht ab

Alles in Allem kann man sagen, das das diesjährige Niveau der Bezirksliga recht hoch ist und wir uns an dieses nicht richtig gewönnen können. Anders sind die Niederlagen in Köthen, gegen Griebo und gestern in Wolfen-Nord nicht zu erklären. Nur aus dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Griebo kann man etwas Positives mitnehmen. Zum Sieg hatte es dennoch nicht gereicht.

Die Gründe liegen vor allem an der schwachen Doppelausbeute. Holzweißig konnte nur 6 der bislang 25 Doppel gewinnen. Eindeutig zu wenig! Außerdem ist man einfach zu inkonstant um in zwei Einzeln das Optimum herauszuholen oder die gute Form vom einen zum anderen Spieltag mitzunehmen.

Nach dem wirklich grausamen Spiel in Köthen, welches mit 4:11 verloren ging, dachten alle, dass man das schlechteste Spiel der Saison hinter sich hatte. Doch leider folgte nach dem guten Spiel zuhause gegen Griebo (5:11) der Tiefpunkt. Gegen Wolfen-Nord hat man sich von Anfang an kaum Hoffnungen gemacht, aber die 2:13-Klatsche zeigte alle Baustellen auf.

Keiner versteht warum die Fuhnestädter gegen den Abstieg spielen. Aber in dieser Saison ist offenbar alles anders und nicht vorhersehbar. Eigentliche Abstiegskandidaten spielen im gesicherten Mittelfeld oder um den Aufstieg und andersrum (siehe Wolfen-Nord). Und wenn die Konkurrenz (Roßlau II) gegen vermeintlich stärkere Teams (Cobbelsdorf) punktet, kann man schon schwarzsehen und die Abschiedstournee der Liga beginnen.

Am 26.11 und 03.12. folgen die letzten beiden Spiele der Vorrunde. Die Gegner sind aber wieder harte Brocken. Zuerst fährt man zum Tabellendritten Turbo Dessau und dann erwartet man den Zweiten, Oranienbaum, in der heimischen Halle.


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